Die Quote: Was die Quote alles sagt (Teil 1)

Die Quote: Was die Quote alles sagt (Teil 1)
Die Quote: Was die Quote alles sagt

Die Einzelwetten, die jeder Buchmacher für die Freunde der Sportwette bereit hält, sind sehr vielseitig und ausgeprägt, so dass sich viele Anhänger des Wettgeschäfts auch für eine lange Zeit mit diesen zufrieden geben. Dagegen ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden, festzuhalten bleibt aber, dass der Freund der Sportwette damit in seinem Wettverhalten eingeschränkt wird. Warum sich das so verhält, ist wohl am besten zu erklären, wenn kurz das Verhältnis der Quote zum Risiko beleuchtet wird. Grundsätzlich gilt im Bereich der Sportwette nämlich eine Faustregel, diese besagt, dass eine höhere Quote immer auch ein höheres Risiko bedeutet und im gegenteiligen Fall natürlich das Umgekehrte. Für den Buchmacher bedeutet dieselbe Quote also auch immer, ungefähr, das identisch empfundene Risiko. Zur besseren Veranschaulichung sollen daher zwei Wettangebote betrachtet werden. Im ersten Fall handelt es sich um ein Eishockey-Spiel zwischen dem Hamburger SV und dem EC Bad Nauheim. Die fiktive Quote für einen Sieg des EC Bad Nauheims soll hierbei bei 7,2 liegen. Die zweite Wette ist das Fußballspiel zwischen dem FC Bayern München und Dynamo Dresden. Für einen Sieg der Sachsen liegt hierbei die Quote ebenfalls bei 7,2. Hieraus lässt sich die Aussage ableiten, dass der Buchmacher, der die Wetten anbietet und die zugehörigen Quoten generiert hat, davon ausgeht, dass es ähnlich wahrscheinlich - oder unwahrscheinlich - ist, dass Dynamo Dresden in München gewinnt, wie es für einen Sieg des EC Bad Nauheims in der Elbmetropole der Fall ist.

Die Quote im Verhältnis zum Risiko

Der erfahrende Freund der Sportwette mag nun vielleicht denken, dass es doch weitaus wahrscheinlicher ist, dass Dynamo Dresden einen guten Tag hat und in München gewinnt, als dass es im Falle des anderen Spiels zu einem Auswärtssieg kommt. Die Quoten können, unter Umständen, also als nicht verhältnismäßig eingeschätzt werden. Dies beruht dann natürlich auf der eigenen Einschätzung sowie auch der Buchmacher die Quoten auf seiner Einschätzung gewählt hat. Allerdings bleibt dennoch festzuhalten, dass es sich beim Erstellen der Quoten nicht nur um ein willkürliches Zahlenschreiben des Buchmachers handelt, vielmehr bedient sich dieser einiger erfolgsversprechender, statistischer Mittel um die Aussagekraft der eigenen Quoten zu unterstreichen und weniger Risiken mit dem eigenen Angebot einzugehen. Aber auch Statistikprogramme sind nicht allwissend. Das Risiko, das einer Wette zu Grunde liegt und durch die Quote ausgedrückt wird bleibt dennoch subjektiv und ist sehr variabel. Wäre dies nicht der Fall, würde der Freund der Sportwette ja auf jedes Ereignis wetten. Warum dies so ist soll nun veranschaulicht werden. Auch wenn das Verhältnis von der Quote zum Risiko aus der Sicht des Buchmachers immer identisch ist, empfinden Sie das in vielen Fällen wahrscheinlich anders. Die Fälle, in denen sich das Verhältnis stark zu Ihren Gunsten verändert, sind faktisch daher auch die Fälle, die als lukrative Wetten erscheinen. Diese Form der Auswahl ist nicht töricht, da man sich schließlich auch immer mit der eigenen Quote wohlfühlen sollte.

Die Kunst, die Quote zu optimieren

Sollte die Quote dennoch nicht vollends zufriedenstellend sein, so gibt es noch einige weitere Mittel, mit denen man sich selbst Abhilfe schaffen kann, um die Quote neu zu gestalten, ohne auf konkrete Wette zu verzichten. Ein Beispiel, das hier aufgeführt werden soll, sind alle Variationen von Kombinationen und Systemen, denen in diesem Ratgeber ein gesonderter Artikel gewidmet wurde. Wie an anderer Stelle in zahlreichen Rechenbeispielen verdeutlicht wird, lässt sich so auch das, bereits angesprochene, subjektive Verhältnis zwischen Quote und Risiko optimieren. Einerseits kann dies durch das Abdecken mehrerer Eventualitäten geschehen, andererseits werden aber auch immer wieder gerne mehrere Wette, durch Kombinationen, in direkte Korrelationen zueinander gesetzt. Letzterer Fall erhöht gleichermaßen das Risiko und die Quote um ein vielfaches.

Weiterführende Informationen

Die Quote: Was die Quote alles sagt (Teil 2)

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